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Unsere "Glas-Historie" auf der Homepage

Heute sind wir mit Michael Hölzemer zusammen, der sehr viel über das Ichendorfer Glas weiß. Aber nicht nur das.



Michael, kannst Du Dich mal kurz vorstellen?

MichaelMein Name ist Michael Hölzemer und ich bin Vorsitzender des Vereins Ichendorfer Glasmuseum e.V, und dieser Verein soll alle Aktivitäten fördern und koordinieren, die in Vorbereitung und Gründung eines Museums bzw. Räumlichkeiten zur Ausstellung der Ichendorfer Glaserzeugung sowie der Geschichte der Ichendorfer Glashütte, notwendig sind.
In den letzten Jahren habe ich als Produktmanager in der Vakuumbranche gearbeitet, seit zwei Jahren bin ich nun Rentner. Ich zeichne mich durch meine Ausdauer und Durchhaltevermögen und Kommunikationsfähigkeit aus. Als Gründungsmitglied bei den Vereinen Museum der Stadt Bergheim, KulturWerk Quadrath-Ichendorf und der Redaktion Mein-QI sowie dem oben genannten Verein und dem Heimatverein Quadrath-Ichendorf versuche an einem vereinsübergreifenden Netzwerk mitzuarbeiten und dem Stadtteil gutes zu tun. Soweit es meine Zeit zulässt.

Da kommt eine Menge zusammen. Was genau sind Deine Aufgaben in unserer Redaktion?

Zunächst übernehme ich die Funktion des Kassenprüfers und helfe aktiv bei der Organisation unserer Veranstaltungen sowie in den Redaktionsbesprechungen mit. Ein besonderes Anliegen ist mir die inhaltliche Arbeit: Hier unterstütze ich bei Artikeln über die ehemalige große Glashütte im rheinischen Raum (1907–1986), um die Erinnerung an deren bedeutende Glaserzeugnisse lebendig zu halten. Die Zusammenarbeit hier macht mir viel Spaß!

Was ist Deine besondere Motivation?

Mich motiviert besonders die Chance, hier vor Ort aktiv etwas zu bewegen. Mir liegt viel daran, unser Zusammenleben zu verbessern, indem wir durch die Redaktionsarbeit Identität stiften. Ein wichtiger Teil davon ist das Bewahren unserer lokalen Geschichte: Die Glashütte war jahrzehntelang das Herzstück unserer Region – dieses Erbe und die wunderbaren Glaserzeugnisse für kommende Generationen sichtbar zu halten, ist mir ein echtes Herzensprojekt. Besonders wichtig ist mir das Zusammenarbeiten mit den Redaktionsteilnehmern/Innen die ehrenamtlich sehr viel für den Ort und die hier lebenden Menschen leisten.

Jetzt bist schon viele Jahre dabei. Was sind Deine gewonnenen Erkenntnisse daraus?

Vereine sind die wichtigste Institution für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie fungieren als „sozialer Kleber“ und Orte der Identitätsstiftung.
Ich gewinne hier wertvolle Kontakte zu anderen Fachleuten und Bürgern in der Region. Wir sind ein nettes Team mit vielen individuellen Stärken.
Leider habe ich öfters Zeitdruck und manchmal ein schlechtes Gewissen nicht mehr tun zu können.
Und dann gibt es noch die Nachwuchsprobleme.

Was möchtest Du noch erreichen, hier mit MQI?

Mein Ziel ist es, mich noch lange bei guter Gesundheit für unsere Gemeinschaft einzusetzen und dazu beizutragen, diese lebendig zu halten. Ich möchte meine Zeit und Energie nutzen, um etwas Sinnvolles weiterzugeben – sei es durch die sorgfältige Kassenprüfung, die Unterstützung bei Events oder die Bewahrung unserer lokalen Geschichte.
Für mich ist dieses Engagement der beste Weg, um geistig fit zu bleiben und gleichzeitig das Miteinander hier vor Ort aktiv zu stärken.

Unsere obligatorische Frage: Was wünschst Du Dir für die Zukunft?

Ich wünsche allen Bürgern in Quadrath-Ichendorf ein frohes und langes Leben in unserer Mitte – geprägt von Gesundheit, Zusammenhalt und Freude an unserer lokalen Identität.

Vielen Dank, Michael, für das Gespräch. Mögen Deine Wünsche in Erfüllung gehen werden.